Da der Großteil meiner Verwandtschaft aus dem wunderschönen Ermstal kommt, habe ich mal wieder ein schönes Wochenende dort verbracht. Abgerundet wurde die Sache durch einen Sonntag Nachmittagsspaziergang in Bad Urach. Anlass war das Naturschauspiel – zugefrorener Wasserfall.
Auf diese Idee sind auch viele, sehr viele andere Leute gekommen, was dazu führte, dass man nicht mal in die Nähe des Parkplatzes kam. Aber so schnell haben wir nicht aufgegeben. Unsere Ortskundigkeit half uns einen super Parkplatz zu finden, der genügend Platz für die Autos und einen schnellen Weg, weit weg von den Schaulustigen, zum gewünschten Ziel bot.
Mir hat der Wasserfall wirklich gut gefallen. Auch wenn meine Finger beim Fotografieren fast abgefroren wären, hat es sich gelohnt. Ich möchte auch gar nicht wissen wie viele Leute mit blauen Flecken nach hause gekommen sind, weil sie ausgerutscht sind (war wirklich extrem rutschig) oder von anderen angerempelt wurden. Wir sind übrigens wieder über “unseren” Weg zurück zum Auto und nicht durch das Massenbad.

- Völkerwanderung

- So viele!

- so schön!

- Brrr, kalt

- Eiszapfen - Wasserfall

- Eisimpressionen
Nachdem ich mir von meinem Weihnachtsgeld ein neues GPS-Gerät (Garmin Oregon 300) geleistet habe, mussten wir das natürlich gleich ausprobieren. So strotzten wir der Kälte und machten uns mit Verstärkung auf nach Rattenweilter zur Ruine Alt-Summerau (
GC1J4NN) um dort einen Multi zu heben. Dank Paperless-Caching-Funktion des Oregon geht das Betanken des GPS-Geräts mit neuen Caches direkt über Geocaching.com recht unkompliziert und so erspart man sich auch Vertipper beim Eingeben der Koordinaten, die uns durchaus das (Cacher-)Leben schon erschwert haben.
Bei der Suche nach dem Final sind wir zunächst auf die Dose eines wohl noch unveröffentlichten Caches gestoßen. Kurz darauf konnte, dank Gabis Kletterkunst, dann aber auch der richtige “Burgschatz” seinem Versteck entrissen werden. Und so trennten uns nur noch durch eine Zahlenkombination gesicherte Ketten vom Eintrag ins Logbuch. Nachdem wir der Meinung waren die richtigen Zahlen zu haben und auch alle Varianten durchgespielt hatten, schoben wir das Nichtaufgehen des Schlosses letztlich Väterchen Frost in die Schuhe und mogelten uns an den Ketten vorbei zum Logbuch vor.
Nachdem die Dose wieder an Ort und Stelle verstaut war, nahmen wir auf der Heimfahrt noch einen kleinen “Drive-In” – Tradi (
GC18HC7) mit. Dabei zeigte sich mal wieder, dass Cachen wirklich ein Extremsport ist, denn im Eifer des Gefechts erdreistete sich ein Ast(!) mir sich selbst ins rechte Auge zu rammen und so schreibe ich diese Zeilen mit einer verschrammten Hornhaut und der Hoffnung, dass die Unschärfe und das zugehörige komische Gefühl bald nachlassen.

- Technik, die begeistert

- Spieglein Spieglein in der Hand

- Na, wo ist er denn?

- Den Damen immer den Vortritt gewähren

- Geh' auf du blödes Teil!

- War es doch der, der mir sein Geweih ins Auge gerammt hat?
Zur Eröffnung des Blogs gibt es ein paar Bilder von einem kleinen Spaziergang zwischen den Jahren auf dem Walderlebnispfad Möggers, Österreich. Wir werden alle unsere Artikel hier auch mit einer kleinen Karte versehen, so dass ihr immer schauen könnt, wo sich denn unsere Ausflugsziele befinden (Neudeutsch: GeoTagging).
Ein Wald voller Geheimnisse – Das bietet der imposante Schluchtenwald, ein Werk der Natur der im Sägetobel in Möggers liegt.
Glaube mir, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern. (B.v. Clairvaux)
In den Wäldern sind Dinge über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte. (Franz Kafka)

- Eiszapfen 1

- Eiszapfen 2

- Frostiges Chillen

- Ein Männlein steht im Walde

- Wasserfall

- Überraschungsbrunnen

- Schuh

- Balance-Gabi